Aktuelle Themen fürs Gebet.
Handlungs- und Gebetsleitfaden: Siehe weiter unten..
Gottes Königreich mit Israel in den Nationen
«Ich zog aber einer Offenbarung zufolge hinauf und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, den Angesehenen aber besonders, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre.» (Galater 2:2). Wir sind aufgerufen, entgegen unserer mitgebrachten Tradition nicht nur in Seelen-Retten zu denken, sondern «Nationen» sollen für Jesus zu Jüngern gemacht werden. Dies geschieht, indem Gläubige in jeden Gesellschaftsbereich hineingehen und Leben spenden. Die sieben Gesellschaftsbereiche sollen von Kopf bis Fuss mit Gottes Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe durchtränkt werden.
Wir haben alle einen Auftrag, Gottes Königreich in Seiner ganzen Kraft und Wahrheit voranzutreiben. Es ist dran, Umkehr Einzelner, aber auch Umkehr ganzer Nationen zu erbitten. Eine solche Erweckung kann Gott nur segnen, wenn sich die Gemeinde eins ist mit Ihm, und dass heisst auch sich richtig gestellt hat in Bezug zu Gottes Heilsgeschichte mit Israel.
Was unsere vorhergehenden Erweckungsträger verpasst haben, dürfen wir jetzt ausführen.
Wir empfehlen zur Auseinandersetzung mit der Thematik das im August 2018 erschienene Taschenbuch «Schweiz – Israel belastete Vergangenheit, hoffnungsvolle Zukunft». Gebt es christlichen Leitern oder Theologiestudenten weiter.
Ersatz-Theologie
80% bis 90% der weltweiten Kirche ist noch geprägt von der antisemitischen Kirchengeschichte. Sogar ein Hitler konnte sich auf Aussagen Martin Luthers stützen, und die Mehrheit der Gemeinde blieb beim Holocaust und der weltweiten Verfolgung der jüdischen Menschen still.
Die meisten Christen weltweit wurden von Missionaren aus Europa und Amerika evangelisiert. Mit der historischen Vermengung des «Christentums» mit dem Römischen Reich hält die Kirche teils bis heute ein Weltreichs-Selbstverständnis aufrecht. Das koloniale Überlegenheitsdenken spiegelt sich in der Kirche als theologische Überhebung wieder. Es ist die Einbildung, dass die christliche Kirche jetzt das «Israel Gottes» sei. Dies ist ebenso falsch, wie die die Gemeinde Jesu mit der Staats-Kirche gleichzusetzen.
Propheten und Lehrer weltweit warnen jetzt vor der nächsten Welle der Judenverfolgung. Wir sehen wie Europa sich jetzt mit dem Erzfeind Israels, dem religiösen und politischen Iran, zusammentut. Die religiösen und politischen Führer Irans verwenden in Bezug auf Israel eine erschreckend ähnliche Sprache wie damals Hitler in Bezug auf Juden.
40 Mal ist in der Bibel geschrieben, dass wir helfen sollen, den Juden in ihre Land Eretz Israel zu verhelfen. Jetzt ist noch die Zeit! Die Stadt Jerusalem wird in der entscheidenden letzten Zeit Mittelpunkt des Geschehens sein (Offb. 20,9). Vorboten davon sind bereits erkennbar.
Beten wir, dass die Kirchen und Gemeinden realisieren, dass wir weg von der Ersatztheologie und zurück zu den Anfängen gehen müssen.
Wie kommen wir dahin?
Wie kann es gelingen, als Gemeinde Jesu in diesem Zeitgeschehen «hell zu leuchten» (Phil. 2,15)? Es ist dran, ein zu werden mit Gott, auf allen drei Ebenen (Phil. 1, 27):
- Herz: Es ist unabdingbar, dass wir Intimität mit unserem Himmlischen Vater haben. Jesus hat uns mit Gott versöhnt, damit diese Beziehung wiederhergestellt wird. Gott ruft seine Heiligen in Seine Gegenwart. Die Nähe zu Gott zu pflegen wird immer wichtiger. Wir können und sollen üben, in Seine Gegenwart Gottes zu kommen, in der Dimension des Geistes zu leben. «Dies aber ist das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, Jesus den Messias, kennen.» (Joh. 17,3). Das Kennen bezeichnet die intimste Verbindung von zwei Liebenden.
- Wort: Es ist ausschlaggebend, dass nicht nur Prediger und Pastoren das Wort auslegen, sondern jede(r) Gläubige über das Wort meditiert, und es über jede Lebenssituation proklamiert. Die Wahrheit (des Wortes) macht uns frei – nichts anderes. Wir müssen frei sein, wenn wir in dieser Zeit und Generation «leuchten» wollen!
- Hand: Es ist imminent wichtig, dass wir die Hand Gottes in der Geschichte der Welt verstehen, lieb gewinnen, und uns als Mitarbeitende zur Verfügung stellen: Angefangen mit Seiner Schaffung des Menschen, über den Bund mit Abraham und seinem Bundesvolk, über die Hineinnahme der Nationen in diesen Bund, bis zur Wiederkunft des Königs. Hierzu müssen wir im europäischen Raum unsere Gesinnung in Bezug zu Gottes Heilsgeschichte mit der Nation Israel ändern.
